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Nahrung

Fütterung:
Igel sind Insektenfresser und benötigen deshalb in Menschenhand fleischliche Nahrung, die in der Zusammensetzung der natürlichen ähnlich ist. Bitte füttern Sie Igel nicht mit Schnecken, Regenwürmern oder Mehlwürmern. Diese Nahrungstiere sind häufig Überträger von Parasiten oder lösen Krankeheiten aus.

Geeignet sind:
Ungeeignet sind: Das Futter wird in standfesten Schälchen bereitgestellt. Ungeeignet hierfür sind Plastikschalen. Bewährt haben sich glasierte Ton-Blumentopf-Untersetzer oder Glasdeckel von Einweckgläsern.

igel-frisst

Gefüttert wird jeweils abends, möglichst stets zur gleichen Zeit. Am späten Abend und bei Tieren mit Nachholbedarf anfangs zusätzlich auch am frühen Morgen kann man dem Igel eine kleine Nachschlagportion anbieten. Das Futterangebot sollte abwechslungsreich sein (wir essen ja auch nicht eine Woche lang nur Grünkohl). Futterreste müssen am nächsten Morgen unbedingt restlos entfernt werden!

igel-trinken

Zu trinken gibt man dem Igel nur Wasser- keine Milch! Das Wasser muss immer frisch sein. Auch hier werden standsichere Trinknäpfe benötigt.


Durch die rechtzeitige Einrichtung einer Futterstelle im Garten in den nahrungsarmen Jahreszeiten (Frühjahr und Herbst)  erübrigt es sich oft, Igel in menschliche Obhut zu nehmen.

Zufütterung im Freien:
Um das Futter (s. Ernährung) vor Vögeln, aber auch vor Regen zu schützen, stellt man es abends in ein mit mindestens zwei 10 x 10 cm kleinen Einschlupflöchern versehenes Kistchen. Soll das Futter zusätzlich noch vor Katzen geschützt werden, empfiehlt sich der Bau eines Futterhauses mit verwinkeltem Eingang.
Bauanleitung unter www.pro-igel.de 


Für eine schnelle, vorrübergehende, katzensichere Futterstelle im Freien haben wir mit nachstehendem Vorschlag selbst gute Erfahrungen gemacht:
Man benötigt 3 Ziegelsteine, ein Brett (entsprechend groß) zur Abdeckung, eventuell noch einen Ziegelstein zur Beschwerung der Abdeckung.
Es ist vorteilhaft, wenn das zur Abdeckung dienende Brett über die Ziegelsteine hinausragt.

futterstelle
 
Katzen haben nämlich die Angewohnheit, dass sie am Futterplatz den Kopf heben. Da das hier nicht möglich ist, suchen sie eine solche Futterstelle fast nie auf.
Der Untergrund sollte möglichst aus einer Steinplatte bestehen, die leicht zu reinigen ist.

Futterreste müssen morgens unbedingt beseitigt und die Schüsseln heiß gespült werden. Wenn Sie unsicher sind, ob ein abendlicher Besucher Ihrer Futterstelle wirklich nur hungrig oder ob er vielleicht krank ist, beobachten Sie das Tier. Wiegen Sie den Igel, markieren ihn mit einem kleinen Tupfer Nagellack auf den Stacheln und setzen Sie ihn wieder hinaus. Wiederholen Sie das Wiegen nach einigen Tagen. Hat der Igel gar nicht zugenommen, muss evtl. eingegriffen und der Igel genauer untersucht werden.